Neue Hoffnungsbotschaften im 2. Lockdown

Liebe Gemeindemitglieder,

 

wieder ist das Gemeindeleben, was wirkliche Begegnungen anbelangt, fast zu 100% eingeschränkt und wir wissen alle nicht, wie lange wir insgesamt noch ausharren müssen.
Aus diesem Grunde hat der Kirchenvorstand überlegt, erneut Hoffnungszeichen zu setzen bzw. Hoffnungsbotschaften zu senden – mittels unserer Homepage: www.corvinushaus.de - beginnend am Aschermittwoch.


Damit diese Seite bunt und eindrücklich wird, wende ich mich nun an Sie. Ich denke, wir alle können gute Worte gebrauchen, aber auch weitergeben, egal ob Kind, Jugendlicher, mittelalter oder alter Mensch, egal ob akademisch gebildet oder handwerklich ausgebildet.
Jede und Jeder kann einen Beitrag leisten, selbst dann, wenn er/ sie sich in Quarantäne befindet.


Die Beiträge müssen nicht lang sein:
• ein Gedicht,
• ein Gedanke,
• ein Bild mit oder ohne Untertitel,
• eine Schilderung,
• eine Idee,
• ein Lichtblick


Ich sammele Ihre Beiträge (kerstin.ortmann@ekkw.de)
und lasse sie Herrn Denecke zukommen, der sie dann einstellen wird: jeden Tag einen, wie bei einem Adventskalender.
Ich bin sehr gespannt auf Ihre/ Eure Beiträge und damit verbunden tägliche Lichtblicke.

 

Ganz herzliche Grüße von Pfarrer Brack, Dekanin Laakmann und
Kerstin Ortmann

„Siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.“ Apg 12,7

 

Mitten im Lockdown schickten mir gute Freunde einen Sonnenaufgang in Potsdam     © Lindner

 

Hoffnungsbotschaften in einer scheinbar so hoffnungslosen Zeit? Ja!

 

Da sitzen wir nun schon seit Wochen zu Hause: ob Büroarbeit, Familie, Schule – alles zu Hause und ziemlich anstrengend. Wir alle sehnen uns danach, wieder Freundinnen und Freunde zu treffen, wieder Gemeinschaft zu erleben, sei es in der Gemeinde, im Sport, im Restaurant oder bei Feierlichkeiten. Darauf hoffen wir und darauf freuen wir uns.

Unsere Gedanken sind auch bei denen, die um ihre Zukunft fürchten, weil alles geschlossen werden musste. Und wir sind denen dankbar, die ihrer wichtigen Arbeit nachgehen, die man eben nicht zu Hause machen kann und die besonders anstrengend ist unter den einzuhaltenden Hygienebedingungen.

In dieser so angsteinflößenden Zeit ist eines gewiss: Gott begleitet uns, egal was passiert. Und wir sollten seine Hand annehmen, uns trösten lassen in aller Belastung, in Kummer und Trauer.

Lasst die Hoffnung in unsere Herzen ein und öffnet den Blick für die Chancen! Die Chancen sind genauso schnell gekommen, wie die Nöte: Gottesdienste vor der Kirche unter den Linden können sehr schön sein, Telefonate mit Freunden und Verwandten sind intensiver geworden, die vielen Spaziergänge haben uns gutgetan, eingesparte Arbeitswege haben uns vielleicht viel Geld, Zeit und Stress erspart. Die Umwelt atmet auf durch weniger Auto- und Flugverkehr. Sicher hat sich mancher von uns die Frage gestellt, wer und was sind mir wirklich wichtig? Kann man nicht einfacher leben? Brauchen wir Bürohochhäuser und immer mehr Verwaltungsgebäude?

Ich freue mich darauf, die Chancen aus dieser Umbruchzeit mitzunehmen. Ich glaube fest daran, dass wir etwas lernen sollten, vor allem Maßhalten zugunsten unserer Mitmenschen und unserer Umwelt.

 

Es grüßt Sie alle herzlich                              Eva Riks

03.03.2021

 

 

 

„... da hinten wird es hell...!“

In dieser dunklen Zeit tut es gut, dass die Gemeinschaft der Menschen zusammensteht, zusammen handelt, zusammen betet - gemeinsam und mit Gottes Segen der Pandemie die Stirn bietet!
 

 

 


eingesendet von Ove & Sky Hauptmannl
 

02.03.2021

Frühlingssegen


Wenn ich „Segen“ denke,
kommt mir der Frühlingsregen
in den Sinn,
der uns den Duft der Erde
atmen läßt
und
Sich dem Sonnenlicht verbündend –
Die Kargheit kahler Winteräste
In lichtes Grün verwandelt.


Mit jedem Frühlingstag
Wächst in mir die Sehnsucht,
dass einer nicht müde wird,
behutsam regnen zu lassen
auf die Dürre meiner Tage,
das verborgene Leben
beharrlich hervorzulocken,
bis es sich endlich
ans Licht wagt.


(Antje Sabine Naegeli)

 

Ulrike Laakmann

01.03.2021

Predigttext vom Sonntag Reminiszere (Gedenke)

 

Das Lied vom unfruchtbaren Weinberg

 

Wohlan, ich will von meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe.

 

Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter und wartete darauf, dass er gute Trauben brächte; aber er brachte schlechte.

 

Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas, zwischen mir und meinem Weinberg! Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, dass er gute brächte? Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will! Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er kahlgefressen werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen. Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.

 

Jes 5, 1-7

28.02.2021

„For there is always light,

if only we’re brave enough to see it,

if only we’re brave enough to be it“

 

(„Denn es gibt immer Licht,

wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen –

wenn wir nur mutig genug sind, es selbst zu sein“.

 

Ende des Gedichtes „The Hill we climb“ von Amanda Gorman, vorgetragen bei der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden am 20.Januar 2021.

 

Ulrike Laakmann

27.02.2021

 

Lasst uns Brücken bauen!

 

Brücken, um an neue Ufer zu gelangen!

 

Brücken, um die Hindernisse zu überwinden!

 

Brücken, um dem Weg der Gesundheit und Geborgenheit zu folgen!

 

Brücken, um gemeinsam Corona zu überwinden!

 

Brücken für eine Verbindung mit Gott!

 

 

Robin Eisfeld

26.02.2021

 

 

 

Mein  Hoffnungsspruch:

 

Hoffnung ist wie Löwenzahn: Sie kann überall wachsen, auch wenn die Lücke noch so klein ist.

Liebe Grüße von Pia Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.02.2021

Schöne Erinnerung und Hoffnung für die Zukunft:
Gemeinsames Chorproben-Wochenende der Kantorei der Liebfrauenkirche Witzenhausen und dem Dekanatschor Schmalkalden in Bad Hersfeld im Lutherjahr 2017

 

Wenn ich niedergeschlagen bin

Manchmal fühlt sich diese Zeit ohne wirkliche Gemeinschaft so zäh an. Immer nur zu Hause, es gibt kaum Gründe, aus dem Haus zu gehen, erst recht nicht, wenn es regnerisch oder dunkel ist.

Ich höre dann gern Musik, ob beim Arbeiten, Schreiben oder Bügeln.

Hier ein bekanntes Taize-Lied, das tröstet, beruhigt und Hoffnung macht:

Behüte mich Gott, ich vertraue dir.
Du zeigst mir den Weg zum Leben.

Bei dir ist Freude, Freude in Fülle!

Ja, auf das gemeinsame Singen und die großen Feste freue ich mich wohl am meisten!

 

Eva Riks

24.02.2021

 

Unangenehme Situationen im Leben können dir helfen,

dich daran zu erinnern,

dass das Leben

viele schöne Seiten zu bieten hat,

die du sonst

vielleicht vernachlässigst

 

eingereicht von Paul Werner

23.02.2021

Hier sehen Sie weitere Hoffnungsbotschaften.

 

 

Hoffnungsbotschaften aus der Zeit des 1. Lockdowns finden Sie hier.