Aktuell
Gottesdienste
Kirchenmusik
Junge Kirche
Gruppen und Kreise
Margareten-Laden
Archiv
Rat und Hilfe
Links
Kontakt/Impressum
 



Mit großem Interesse folgten Kinder und Erwachsene den einleitenden Worten des Marburger Bezirkskantors Nils Kuppe, der das Orchesterwerk von Sergei Prokofjew in Orgelnoten übersetzt hatte. Nicht nur, dass er Bauart und Wirkungsweise der verschiedenen Orgelpfeifen in einfachen Worten erklärte; er ermutigte  die anwesenden Kinder, den vorhandenen Pfeifen auch selbst Töne zu entlocken. Dann ordnete er Peter, die Ente, den Vogel, die Katze und natürlich auch den Wolf den verschiedenen Orgelstimmen zu, so dass Jung und Alt den Fortgang der Geschichte im anschließenden Konzert gut verfolgen konnten. Das brilliante Orgelspiel wurde auf lebendige Weise durch den ausdrucksstarken Textvortrag von Fritjof Küchemann ergänzt.

 


Das Wochenende vom 18. bis 20. Juni verbrachten die Mitglieder des Kirchenvorstands im Evangelischen Freizeitenheim Brotterode, das im Kirchenkreis Schmalkalden liegt. Die reizvolle Landschaft des Thüringer Waldes gab dem Wochenende  einen schönen Rahmen. Unterkunft und Verpflegung im Haus trugen ihren Teil dazu bei, dass in guter Atmosphäre getagt wurde.

Unter der fachkundigen Anleitung von Pfarrer Reinhard Brand (Leiter des Referats "Gemeindeentwicklung und Missionarische Dienste" im Landeskirchenamt) ließ sich der Kirchenvorstand an die biblischen Grundlagen des Abendmahls heranführen.

Daraus ergaben sich intensive Diskussionen über die Abendmahlsgewohnheiten in unserer Gemeinde. Grundsätzlich möchte der Kirchenvorstand auf dem Hintergrund der gewonnenen Erkenntnisse und der sich daraus ergebenden Gespräche gerne dafür sorgen, dass der Gemeinschaftsgedanke noch mehr in den Mittelpunkt der Feier rücken kann.

Dabei wurde auch über Alternativen nachgedacht, die die Teilnahme am Abendmahl auch Kindern möglich macht. Die kurhessische Landessynode hat den Weg dazu schon in den 80er Jahren freigegeben und etwa die Hälfte der Gemeinden unserer Landeskirche haben bisher von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Keinesfalls zu kurz kam der gesellige Teil. An beiden Abenden wurde viel Persönliches geredet. Dazu bleibt in den regulären Sitzungen des Kirchevorstands ja selten Zeit. Spielerische Aufgaben lösten große Heiterkeit aus und beflügelten die Phantasie aller. Das Wochenende schloss mit einem Abendmahlsgottesdienst am Sonntag morgen, in den die Ergebnisse der Beratungen schon teilweise einfließen konnten.




Am Dienstagabend hatte die Evangelische Jugendgruppe zum Jugendgottesdienst mit dem Motto „ Gemeinschaft“ eingeladen. Rund 80 Jugendliche und Junggebliebene, darunter viele Konfirmanden, den Weg in die Liebfrauenkirche Witzenhausen. Eingestimmt wurde die Gemeinde durch das gemeinsame Ansingen der Lieder mit Gitarrenbegleitung. Die Jugendgruppe überraschte, indem sie die Besucher nach abgebrochener Lesung zum Stuhlkreis in den  Chorraum bat. Grund dieser Handlung war das Thema des Gottesdienstes: Gemeinschaft.

Nachdem ein Fladenbrot geteilt worden war, hatte jeder die Möglichkeit an den Stationen „miteinander reden“, „füreinander beten“ und „gemeinsam gestalten“ aktiv zu werden. Über das Thema  Gemeinschaft wurden auch die WM 2010 miteinbezogen: Gott -Dein Teamkollege, ein anderer Gedanke war es, beim Public Viewing die bevorstehenden Deutschlandspiele in ökumenischer Gemeinschaft gemeinsam statt einsam zu erleben. Zum Abschied gab es für jeden Gummibärchen und ein Brotrezept, denn Teilen verbindet. Anstelle des traditionellen Kirchenkaffees war bei Cola, Keksen und Salzstangen Zeit zum Austausch. Die Jugendgruppe hatte den Gottesdienst mit Spaß vorbereitet und umgesetzt, dies wurde mit vielen positiven Rückmeldungen belohnt.


Etwa 80 Besucher sorgten für ausgelassene Stimmung im Saal des Corvinushauses, als das erste Spielder deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft angepfiffen wurde. Die überwiegend jugendlichen Fans, die gut ausgerüstet erschienen waren, ließen das ganze Repertoire an Anfeuerungsgesängen erklingen. In der Halbzeitpause fanden die Bratwürste vom Grill regen Absatz. Das nächste Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Serbien wird am kommenden Freitag um 13.00 Uhr  im katholischen Gemeindehaus St. Hildegard übertragen. Das letzte Vorrundespiel wird in der Christuskirche der Ev. Freikirchlichen Gemeinde in der Drießenstraße gezeigt werden. Die Spiele ab dem Achtelfinale werden wir dann gemeinsam auf dem Gelände des "Gastwerks" in der Mündener Straße unter freiem Himmel ansehen. Wir hoffen darauf, dass die gute Stimmung und der Erfolg in Südafrika und in Witzenhausen anhalten werden..

Am Finaltag wartet ein besonderer Höhepunkt auf dem Gelände des Gastwerk:  Wenn Sie eine Gruppe von 5 Personen zusammenbekommen, können Sie an dem Turnier teilnehmen. Anmeldungen mit Telefonnummer und Mail-Adresse sind in den Gemeindehäusern der Witzenhäuser Kirchengemeinden oder beim "Gastwerk" in der Mündener Straße möglich.

TagUhrzeitVeranstaltungOrt
23. Juni20.30WM-Spiel: Deutschland - GhanaChristuskirche (Drießenstr. 3)
ab Achtelfinale alle DeutschlandspieleGastwerk (Mündener Str. 17a)
11. JuliWM-Finale und "Lebendkicker-Turnier"Gastwerk (Mündener Str. 17a)


Zum Auftakt der Kinderbibeltage kamen am Freitag, den 4. Juni 14 Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren ins Corvinushaus. Dort lernten sie Franz Weggle kennen, einen Bäckerlehrling, der sich auskennt mit gutem, sättigendem Brot. Sie hörten die Geschichte, in der erzählt wird, wie Jesus 5000 Menschen satt macht. Anschließend bastelten alle zusammen Gebets-würfel aus Holz. Gesungen und gespielt wurden natürlich auch. Schließlich trafen sich Klein und Groß am langen Tisch und genossen Kuchen und Äpfel und kalte Getränke. Die Bibeltage münden in den Familiengottesdienst am kommenden Sonntag. Da sind alle eingeladen miteinander das Fest der Versöhnung und der Gemeinschaft zu feiern.





Im Gottesdienst am 9. Mai wurden die neuen Konfirmanden in drei Gruppen der Gemeinde vorgestellt. Für 38 Mädchen und Jungen beginnt in diesen Tagen der Konfirmandenunterricht, der mit der Konfirmation am 8. Mai 2011 seinen Abschluss finden wird.





Zur Wassertretstelle in Ziegenhagen führte die Fahrradtour der Witzenhäuser Konfirmanden. Dort hatte pfr. Hahn ein Büffet aus Getränken und Kuchen gerichtet, den Konfirmandenmütter und andere Gemeindeglieder zu diesem Zweck gebacken hatten. Nach dem für manche recht anstrengenden Weg  in den Luftkurort war das eine willkommene Starkung. Der Rückweg führte an herrlich duftenden und leuchtenden Rapsfeldern entlang über Ermschwerd zurück nach Witzenhausen. Bis auf einen Sturz ging das Unternehmen ganz glimpflich ab. Beim Gruppenphoto auf dem Ermschwerder Sportplatz fiel denn auch das Lachen allen Beteiligten nicht besonders schwer.


Der Vers aus dem 104. Psalm führte durch die Trauerfeier für Kirchenrat Herbert Peter, in der am 17. April eine Gemeinde aus Familienangehörigen, sowie Thüringer und Witzenhäuser Weggefährten  von dem Thüringer Landeskirchenmusikdirektor (LKMD) i.R. Abschied nahmen. In der St. Georgenkirche, deren Kantor Herbert Peter viele Jahre war, wirkten  der Bachhor und das Ambrosius-Kammerorchester unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Christian Stötzner mit. Vom Posaunenchorerklang eine Choralbearbeitung (Ach wie flüchtig, ach wie nichtig) von Herbert Peter.Den Gottesdienst leiteten die Eisenacher Superintendentin Martina Berlich und der Witzenhäuser Pfarrer Frieder Brack gemeinsam. In seiner Predigt hob Pfr. Brack hervor, dass Herbert Peter aus seinem Glauben die schöpferische Kraft gewonnen habe, mit der er auch andere zum Gotteslob anstiften konnte. Superintendentin Berlich trug einen Nachruf des Landeskirchenrates der Ev. Kirche Mitteldeutschlands vor, in dem das segensreiche Wirken Herbert Peters detailliert gewürdigt wurde und dankte auch der ganzen Familie Peter, die den Dienst des Verstorbenen als LKMD, als Leiter der Thüringer Kirchenmusikschule und als Kantor an St. Georgen über Jahrzehnte mitgetragen habe.

Die Witzenhäuser Gemeinde ist Herbert Peter in mehrerer Hinsicht zu großem Dank vepflichtet. Nachdem er im Jahr 1992 Witzenhausen zum Wohnsitz seines Ruhestand erkoren hatte, wirkte er in zahlreichen kirchenmusikalischen Gruppen der Gemeinde mit. Nach dem tragischen Tod des Witzenhäuser Bezirkskantors Siegfried Rams, sorgte er in der Übergangszeit dafür, dass das musikalische Leben in der Gemeinde nicht zum Erliegen kam. Schließlich komponierte er im Jahr 1997 ein "Triptychon für Orgel und Pauken", zu dem sich er durch die modernen Kirchenfenster im Chorraum der Liebfrauenkirche anregen ließ.   


 Top