Liebfrauenkirche zu Witzenhausen

Geschichtsträchtige zentral gelegene Kirche in Witzenhausen

Kirchen erzählen in Architektur und Kunst, Licht, Klang und Wort vom christlichen Glauben. In unserer Kirche kannst du einen Moment innehalten und Deinen Alltag unterbrechen. Lasse Deine Augen schweifen und gewöhne dich an das andere Licht, an die Stille:
Auf was fällt Dein Blick zuerst?
Entdeckst Du Bilder, Skulpturen, Besonderheiten?
Welche Gedanken und Gefühle lösen diese bei Dir aus?
Was hättest Du hier nicht erwartet?
Vielleicht findest Du den Flüsterbogen?

Öffnungszeiten

Montag geschlossen

Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:00

Päd. Kirchenführungen

Päd. Kirchenführungen

Werner Jungheim
+49 5542 3663
Kirchturmführungen

Kirchturmführungen

Andreas Stabik
+49 151 27028904
stabik@t-online.de

Geschichte

1225 erhielt Witzenhausen die Marktrechte von Ludwig IV. von Thüringen und seiner Gemahlin Elisabeth von Thüringen (später die heilige Elisabeth). In Witzenhausen stand in dieser Zeit eine spätromanische Basilika mit einem hohen Kirchturm. Als ein neuer Baustil aus Frankreich kam, wurde um 1250 eine gotische dreischiffige Hallenkirche errichtet.

Die Tugenden

In der Taufkapelle im Ostteil des südlichen Seitenschiffes befinden sich Wand – und Deckenmalereien, die bei Bauarbeiten 1934 freigelegt wurden. Es sind sechs Frauengestalten zu sehen. Sie versinnbildlichen die Tugenden und tragen bekannte Attribute, z.B. Justitia mit Schwert und Waage.

Die Kirchenfenster

In der Umbauphase der Liebfrauenkirche wurde Hubert Distler 1962 beauftragt, neue Kirchenfenster zu entwerfen. Sie zeigen die drei großen christlichen Feste der ev. Kirche: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.
Herbert Peter, Komponist, komponierte ein Triptychon für Orgel und Pauke, welches 2005 uraufgeführt wurde. Es ist einmalig in Deutschland - eine Komposition für diese Kirchenfenster.

Die Andachtsecke

Im südlichen Seitenschiff befindet sich die Andachtsecke. Wer möchte, kann eine Kerze entzünden und auf unsere Gebetssteine stellen oder auch einen Namen oder eine Bitte in das Fürbittenbuch schreiben.

Grabmal Bodenhausen

Das Epitaph im Chorraum wurde 1575 für Bodo III. von Bodenhausen und seine Gemahlin Anna von Klenke, sowie deren fünf Söhne und vier Töchter, erbaut. Zu sehen sind über der Familie die vier Evangelisten. Dahinter ist eine Tafel mit der Auferstehungsszene.

Epitaph Motz

Das Epitaph im südlichen Seitenschiff der Familie Hans Motz von 1594, der Vater mit fünf Söhnen und die Mutter mit sechs Töchtern. Zu sehen ist ein Tafelbild mit der Grablegung Christi und der Kreuzabnahme.

Adresse

Kirchplatz 2

37213 Witzenhausen