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Das Fest der Auferstehung feiern - das heißt: die alten biblischen Lesungen von der Schöpfung und der Sintflut hören, in der Kirche erleben wie das Licht der Osterkerze mit dem Anbruch des Tages entzündet wird, das  Osterevangelium hören, an die Taufe erinnert werden u nd das Abendmahl miteinander feiern. Mehr als 150 Besucher wurden zur Osternachtsfeier in diesem Jahr gezählt. Kein Problem in der Liebfrauenkirche, und im Gemeindehaus ging´s anschließend entsprechend eng und gemütlich zu.


Gute Stimmung herrschte auf der Konfirmandenfreizeit vom 8.-10. Februar. 31 Konfirmandinnen und Konfirmanden waren mit Pfr. Hahn, Vikar Rehkate und Pfr. Brack nach Elbenberg bei Naumburg aufgebrochen, um das letzte große Unterrichtsthema dieses Jahrgangs zu bearbeiten: die 10 Gebote! Dabei kamen spielerische und kreative Elemente nicht zu kurz. Die Nachtwanderung führte durch den dicht verschneiten Wald. Da war vorsichtiges Gehen im Gelände und Rücksicht auf die andern Wanderer angesagt. Was man auf einer Nachtwanderung außer dem Gleichgewicht noch so alles verlieren kann: ein Handy und eine Brille konnten zur großen Erleichterung aller noch in der Nacht  im Schnee aufgespürt werden.


Groß war die Begeisterung eines Konfirmanden, der gerade eben zum ersten Mal Rolli-Basketball gespielt hatte. So groß, dass sie spontane Gedankenspiele über mögliche Vereinsgründungen auslöste. Auch wenn diese Gedankenspiele nicht ganz ernst gemeint waren, so wird doch deutlich, dass die 15 Konfirmanden der Gruppe Brack bei ihrem Besuch in der Orthopädischen Klinik Lichtenau  eine Menge Spaß hatten.Am Nachmittag des 9. März waren sie zusammen mit Pfarrer Brack und Vikar Rehkate aufgebrochen, um die „Lichtenau e.V.“, die große diakonische Einrichtung in Hessisch Lichtenau, zu besuchen. Dort angekommen wurde die Gruppe zunächst von Frau Wolfrom über die wichtigsten Zahlen und Fakten informiert. Per Video verschafften sich die Konfirmanden einen Überblick über die Bereiche, die nicht öffentlich zugänglich sind, z.B. die OP-Säle der Klinik.


Gut 80 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren der Einladung zum Faschingsfest im Corvinus-haus gefolgt. Dem Anlass entsprechend begann das Fest mit einer Andacht, die sich in gereim-ter Form auf das Hohelied der Liebe (1. Korinther 13) bezog. Nach dem üppigen und köstlichen Abendessen begann das bunte Programm aus Liedern, Sketchen, Tanz und diversen Vorträgen aus der "Bütt". Phantasievolle Verkleidungen und eine  bunte Raumdekoration verhalfen den "steifen Nordhessen" doch zu ertaunlicher Lockerheit. Der von reichlich Frohsinnn geprägte Abend klang dann bei Tanzmusik zu später Stunde aus.


18 Teilnehmer hatten sich zum ersten Abend der Oekumenischen Bibelwoche in der Christuskirche in der Drießenstraße eingefunden.Im Mittelpunkt des Abends stand die Geschichte von der Geburt der Zwillinge Jakob und Esau und die Geschichte, in der Esau seinem Bruder Jakob das  Erstgeburtsrecht - und damit den Segen des Vaters - für einen Teller Linsensuppe verkauft. Läßt sich Segen verhandeln? Einfordern? Einklagen? Was verstehen wir überhaupt unter Segen? Und wie setzt sich Gottes Wille in dieser Welt durch, unter Umständen auch gegen herrschende Wertvorstellungen? - Ein spannender Abend, an dem Verständnisfragen geklärt werden konnten und mancher Teilnehmer neue Einsichten gewonnen hat.


Ganz so war es nicht, obwohl die 52 Teilnehmer der Skifreizeit nach ihrer Rückkehr vom Wilden Kaiser in Tirol ganz schön gestaunt haben ob der Schneemassen in der Heimat. Dafür genossen sie bei akzeptabler Schneelage überwiegend sonnige Tage rund um die Hohe Salve. Die Abende boten Gelegenheit, sich im Gespräch  oder bei einem spielerischen „Fest auf der Titanic“ näher zu kommen. Auch ein Besuch in den „Wörgeler Wasserwelten“  brachte Spaß und Entspannung gleichermaßen. Unter den 14 Teilnehmern, die zum ersten mal mit dieser Gruppe unterwegs waren, haben einige die Freude am Skifahren entdeckt und sich in der bewährten Gemeinschaft gut aufgenommen gefühlt.  Am letzten Abend wurden noch einmal alle Register gezogen. Gruppenweise (Männer/Frauen, Jungen, Mädchen, kirchliche Mitarbeiter) wurden Ballettnummern vorbereitet und vorgeführt. Ein Fotowettbewerb unter dem Motto: „Das hat die Welt noch nicht gesehen“ brachte  Erstaunliches zutage. Auf der Heimreise war man sich einig: Auch 2011 soll mit so einer kunterbunten Familienfreizeit für Skibegeisterte und ihre Angehörigen beginnen.



Hand in Hand liefen die Vorbereitungen von Kindergottesdienstkindern und Jugendband diesmal, und das Ergebnis konnte sich hören und sehen lassen. Am Heiligen Abend führten etwa 30 Mitwirkende - klein und groß - gemeinsam das Krippenspiel in der Lienbfrauenkirche auf. Mit lang anhaltendem Applaus belohnte die versammelte Festgemeinde Kinder und Jugendliche für das beeindruckende Schauspiel, an dem sie sicher nicht ohne Lampenfieber mitgewirkt hatten. Die Direktübertragung auf eine große Leinwand in der Liebfrauenkirche ließ das Geschehen vor dem Altar für alle Gottesdienstbesucher gut sichtbar werden. Und das war auch nötig, denn die Gemeinde war mehrfach als "Volksmenge" in das Spiel einbezogen und mußte den Einsatz für den vorgegebenen Text finden.


Streicherkreis, Flötenorchester, Posaunenchor mit Jungbläsern, Gospelchor, Kantorei und Jugendband  musizierten am Abend des 1. Advents gemeinsam in der vollbesetzten Liebfrauenkirche. Mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum bei den etwa 80 Mitwirkenden für einen stimmungsvollen und besinnlichen Abend, der auch manche musikalische Überraschung bereit hielt: So wurde unter anderem  "Heute kommt der Weihnachtsmann" als Ragtime vom Blockflötenorchester intoniert. Ein herzliches Dankeschön gilt neben den Musikerinnen und Musikern vor allem  auch den zahlreichen Helfern beim Auf- und Abbau, die durch ihren Einsatz den reibungslosen Ablauf des Konzerts ermöglicht haben. Mitwirkende und Publikum waren sich weitgehend einig: so ein Konzert der Gemeindegruppen sollte es in Zukunft öfter mal geben.


Mehr als 25 Kinder sangen im Kinderhauschor am Nikolaustag im Familiengottesdienst in der Liebfrauenkirche. Und da sie nicht nur die Erzieherinnen, sindern zum großen Teil auch die Eltern mitgebracht hatten, war die Kirche gut gefüllt. Lebhaftging es zu, als Vikar Rehkate die Nikolausgeschichte erzählte und dann  die Kindergottesdienstkinder aufforderte, das Nikolausgebäck -Spekulatius - unter die Gottesdienstbesucher zu verteilen.


Was lange währt, wird endlich gut: Am Freitag, den 11. September hat die Glasbaufirma Peters aus Paderborn das in Auftrag gegebene Glas ins Südportal eingebaut. Auch wenn die farbliche Gestaltung vom Entwurf des Künstlers Bernd Münster abweicht, ist doch ein beeindruckendes Werk gelungen, an dem kaum jemand einfach so vorbeigehen wird, und das sich farblich gut in den Eindruck der anderen Glaskunstelemente der Liebfrauenkirche einfügt. Inzwischen hat die Fa. AZ- Buchstaben aus Witzenhausen auch die Beleuchtung für das gläserne Portal installiert. Im Rahmen des Gottesdienstes am Reformationstag wurdeneue Glaskunst nun offiziell in Gebrauch genommen. Allen, die durch Spenden zur Umsetzung beigetragen haben, sei herzlich für ihr Engagement gedankt.


Einen ganzen Samstag lang beschäftigte sich eine Konfirmandengruppe mit den "letzten Fragen". Ausgehend von den eigenen Empfindungen, dem eigenen Wissen, der eigenen Erfahrung näherten sie sich den Fragen um Leben und Tod an. Bei einem Rundgang über den Witzenhäuser Friedhof gab es manches Überraschende zu entdecken und dann auch in der Gruppe zu besprechen. 


 Am 11. September trafen  13 "Jungbläser" aller Altersgruppen im Corvinushaus mit Sebastian Selig, dem Leiter unseres Posaunenchores, und der Kasseler Musikstudentin Katharina Moos zusammen, die die Anfängergruppe nun zwei Jahre intensiv betreuen wird. Jeweils freitags treffen sich nach Instrumenten und Können geordnet kleine Anfängergruppen, um möglichst bald schon an den Posaunenchor herangeführt zu werden. Die Instrumente werden den Anfängern zunächst leihweise zur Verfügung gestellt. Zum Turmblassen und beim gemeindlichen Musizieren  im Advent standen tatsächlich schon die ersten Jungbläser im Posaunenchor.


22 Teilnehmer am Workshop im Corvinushaus haben sich von Peter Hamburger am 5. und 6. September wieder mal für Gospelmusik begeistern lassen. Der Samstag diente dem Kennenlernen und Einüben, am Sonntag gestaltete der so entstandene Gospelchor den Gottesdienst in der Liebfrauenkirche musikalisch mit.


Ganz gespannt waren die 25 Kinder am Samstagnachmittag auf dem Warteberg erschienen, die sich zur "Schatzwanderung" angemeldet hatten.  Unter Leitung von Manuela Mendl, Ute Stöber und Kim Kathrin Wiedemer und mit Unterstützung von Sarah und Saskia Döbler vom Kindergottesdienstteam wurde die große Schatzkarte entschlüsselt. Nach und nach enstand so das Lösungswort für das Versteck des Schatzes. Nach so viel Anstrengung war das Picknick am Wartebergtempelchen redlich verdient. Mit dem Segen und einer Einladung zum Kindergottesdienst ging ein  unterhaltsamer Nachmittag zu Ende.


Eine ganze Reihe Witzenhäuser waren am Sonntag, den 14. Juni, der Einladung gefolgt, am Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde in Heiligenstadt teilzunehmen. 20 Jahre nach der Wende standen der Gottesdienst und das Bühnenprogramm am Nachmittag im Zeichen des Rückblicks auf die bewegenden Ereignisse, die zur Öffnung der innerdeutschen Grenze führten. Die Witzehäuser Jugendband und der Eichsfelder Posaunenchor gestalteten die musikalische Seite des Gottesdienstes. Bei gutem Wetter fand das Fest seine Forstsetzung zwischen Kirche und Gemeindehaus. Leckere Salate, Gulasch- und Erbsensuppe halfen dem Hunger ab. Auf der Bühne wechselten Sketche aus der Zeit vor der Wende mit musikalischen Beiträgen ab. Ein Quiz - Ost gegen West - endete glücklicherweise unentschieden, so dass das Gemeindefest gegen 16.00 Uhr unter dem Segen Gottes einen harmonischen Ausklang fand.


Die Jugendgruppe und eine kleine Gruppe von Familien und Erwachsenen kamen am Sonntag nachmittag aus Bremen zurück nach Witzenhausen. Ein vielfältiges Programm hat bei jedem, der dabei war, eigene Eindrücke hinterlassen: die Freundlichkeit der Gastgeber, die annähernd 100.000 Privatquartiere zur Verfügung stellten; eine Stadt, in der es an jeder Ecke singt und klingt; Gespräche über den Glauben und die Welt, in der wir leben; Bibelarbeiten, Konzerte, und vor allem: viel Wasser - gelegentlich unangenehm von oben, aber auch als Element, das trägt und verbindet - so wie die Programmangebote in der Überseestadt mit den Aktivitäten in der Innenstadt und im Messegelände. Beim Abschlussgottesdienst am Sonntag vormittag auf der Bürgerweide feierten 100.000 Menschen miteinander Abendmahl und ließen sich einstimmen auf den Oekumenischen Kirchentag im München im Jahr 2010 und auch einladen zum nächsten Deutschen Evangelischen Kirchentag im Jahr 2011 nach Dresden.


"Stille Woche" wird die Woche zwischen dem Palmsonntag und dem Ostermorgen genannt. Wir haben auch in unserer Gemeinde der Bedeutung dieser Tage gedacht: Unter dem Titel: Singen, Hören, Schweigen fanden  von Montag bis Mittwoch, jeweils um 20.00 Uhr, jeweils etwa 20 Menschen den Weg zur Andachtsreihe in der Liebfrauenkirche.


Unter der Gesamtleitung von Kirchenmusikdirektorin Susanne Voß stand die beeindruckende Aufführung von Benjamin Brittens "Noye´s Fludde" op. 59. Kinder und Jugendliche aus Eschwege wirkten an der Aufführung mit, sangen und spielten Noahs Söhne und deren Frauen, Mrs. Noahs Klatschbasen und hinter wunderschön gestalteten Masken auch die Tiere. Ein Kinder- und Jugendorchester, zu dem die Kräfte aus Eschwege und Witzenhausen gebündelt wurden, war mit Streichinstrumenten, Blockflöten, Trompeten, Schlaginstrumenten und Klavier besetzt. Noah, Mrs. Noah und die Stimme Gottes wurden von erwachsenen ausgebildeten Darstellern gespielt. Ein professionelles Orchester  setzte sich aus einem Streichquintett, einem Blockflötisten, einem Schlagzeuger, einem Pianisten und einem Organisten zusammen.


Anfang März besuchten die beiden Konfirmandengruppen jeweils an einem Dienstag die Orthopädische Klinik und das Rehabilitationszentrum in Hessisch-Lichtenau. Pfr. Illgen, einer der Direktoren, begrüßte uns in der Kapelle und gab einen ersten Überblick über die große diakonische Einrichtung.Bei einem anschließenden Besuch im Bereich soziale Rehabilitation lernten wir eine Bewohnerin kennen, die uns bereitwillig aus ihrem, manchmal mühsamen, alltäglichen Leben mit einer schweren Körperbehinderung erzählte und mit ihrer Offenheit und der Lebensfreude, die sie ausstrahlte, die Herzen gewann und den Konfirmanden die anfängliche Befangenheit schnell nahm. 


Auf die andere Seite der Erdkugel führten die Frauen des oekumenischen Vorbereitungskreises die Gemeinde, die sich zum Weltgebetstag der Frauen in der Liebfrauenkirche versammelt hatte. Unter dem Motto "Viele sind wir, doch eins in Christus" erzählten die Frauen von ihrem Glauben und davon, wie dieser Glaube in ihrer Welt hilft, Schritte auf dem Weg zum Frieden zu gehen. Die Lebensfreude und die Kultur der Frauen aus Papua-Neuguinea übertrug sich auf die Besucher des Gottesdienstes in der Liebfrauenkirche. Der Abend fand seine Fortsetzung im Gemeindehaus. Die Frauen vom Vorbereitungsteam hatten zum Abendessen eingeladen, bei dem Spezialitäten aus Papua- Neuguinea zu kosten waren.


... aber vorher wurde noch mal richtig gefeiert! Zum Mitarbeiterfasching hatte die Kirchengemeinde geladen und mit etwa 100 Besuchern war der Saal des Corvinushauses gut gefüllt. Besinnliche und humorvolle Beiträge aus der Bütt wurden vom Gospelchor umrahmt, der zeigen konnte, dass sein Repertoire auch an den Grenzen zum Karneval nicht halt macht. Mit einer Persiflage auf Uriah Heeps "Lady in Black" erheiterte er das Publikum und lud zum Mitsingen ein. Ein Sitztanz unter Anleitung brachte Bewegung in den Saal. Höhepunkte des Abends waren zweifellos Loriots Klassiker der beiden Herren in der Badewanne und eine minimalistische Neuinszenierung des alten Märchens vom Aschenputtel. Das Pasta - Buffet wurde von den Werraland-Werkstätten in Eschwege geliefert. Für Farbe sorgte die Juice-Box des Werra-Meißner-Kreises. Mitarbeiterinnen mixten alkoholfreie Coktails, die reißenden Absatz fanden. Ein gelungener und farbenfroher Abend, und ein Dankeschön an alle die, die das Jahr über ehrenamtlich für die Kirchengemeinde im Einsatz sind.


Mit kreativen Mitteln näherten sich die 31 Konfirmanden  dem Thema "10 Gebote" an. Dass die Gebote Gottes zum Schutz des gemeinsamen Lebens dienen und die Freiheit bewahren helfen, das dürfte nach mehreren Gesprächsrunden, Gruppenarbeiten und gestalteten Kunstobjekten aus Ton, Kreide und Stoff bei allen Freizeitteilnehmern hängen geblieben sein. Pfr. Hahn lud zu zwei Spieleabenden ein, an denen Jugendliche und Erwachsene ihren Spass hatten. Vertreter der Jugendgruppe  besuchten die Konfirmanden und warben für die Fahrt zum Kirchentag und für die Jugendarbeit der Kirchengemeinde.


"Ich bin das Licht der Welt" - mit diesem Bild startete am 27. Januar die  oekumenische Bibelwoche 2009, die sich mit den "Ich-bin-Worten aus dem Johannesevangelium beschäftigt. Ebenso wie das Wort "Ich bin das Brot des Lebens", über das am vorhergehenden Sonntag in den drei Witzenhäuser Kirchen gepredigt worden war, benennt auch das  "Lichtwort" eine Lebensgrundlage: ohne Licht kein Leben!  Schwieriger zu deuten schien den Teilnehmern am zweiten Abend das Wort "Ich bin die Tür". Zugang finden zu Gott, Geborgenheit hinter der Tür in der Gemeinde derer, mit denen ich meinen Glauben teile, das ist das eine. Aber jede Tür führt nicht nur hinein, sondern auch heraus: in die Weite, in die Freiheit, in die Nachfolge - dahin, wo die Fülle des Lebens zu finden ist.
Zum Abschluss der oekumenischen Bibelwoche tauschten die Kirchengemeinden untereinander die Prediger und Lektoren im Gottesdienst am 8. Februar.


Um die Frage nach dem Sinn des Lebens und um die Gundlagen des christlichen Glaubens  drehten sich die Gespräche auf der malerischen und fast 1000 Jahre alten Burg im Eichsfeld. Zwischendurch eine Schlittenpartie, ein Bildervortrag über die Reise einer Witzenhäuser Delegation zum Partnerkirchenkreis in Meme North/Kamerun und ein Spieleabend rundeten das gelungene Wochenende ab. Besondere Faszination übte die kleine Burgkapelle aus, in der wir einen Familiengottesdienst und eine Abdenandacht mitfeiern konnten. Unten rechts sieht man den Engel mit der Taufschale im Kirchenschiff schweben. Bei Tauffeiern wird er mit einer Kurbel in den Kirchenraum heruntergelassen.


Trotz eines eingegipsten Armes guter Dinge kehrten die 46 Teilnehmer der Skifreizeit am Sonntag,den 11. Januar, aus der Region Dachstein-West nach Witzenhausen zurück. Phantastisches Wetter und gute Pistenverhältnisse bildeten einen schönen Rahmen für eine erlebnisreiche Woche. Mancher Anfänger hat mit dem Skilaufen eine neue Leidenschaft entdeckt. Aber auch abseits der Piste amüsierten sich Jung und etwas Älter bei unterhaltsamen Spielen und führten auch manch gutes Gespräch miteinander.



Im Jugendgottesdienst am 16. Dezember  wurde Debora Gillessen nach halbjähriger Probezeit durch Dekan Credé in ihr Amt als Jugendarbeiterin des Kirchenkreises eingeführt. Sie wird vorwiegend im Raum Witzenhausen Jugendgruppen aufbauen und begleiten, steht aber auch den existierenden Pfadfindergruppen mit Rat und Tat zur Seite. Den Gottesdienst hatte die Witzenhäuser Jugendgruppe vorbereitet und gestaltet. Im Mittelpunkt stand die klassische Weihnachtsgeschichte, deren Botschaft vom Frieden auf Erden durch den üblichen Weihnachsstress oder Weihnachtsfrust kontrastiert wurde, den auch Jugendliche erleben.


Am Freitag, den 5. Dezember, war es so weit: Eltern, Kinder, Erzieherinnen, Ehrengäste, Mitglieder der Leitungsgremien der Katholischen und der Evangelischen Kirchengemeinde verfolgten die Schlüsselübergabe durch Architekt Jürgen Wilhelm und die Segnung der neuen Räume durch Pfr. Hans-Jürgen Wenner.


Die Geschichte vom 12-jährigen Jesus im Tempel beschäftigte eine Gruppe von 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden einen ganzen Projekkttag lang. Jesus löst sich von seinen Eltern. Er geht seinen eigenen Weg. Er steht ein für das, was ihm wichtig ist. Die Auseinandersetzung mit den Eltern führen, Konflikte riskieren, dass das manchmal nötig ist, läßt sich im Konfirmandenalter besonders intensiv erleben. Mit spielerischen und kreativen Mitteln beantwortete jeder die Frage: wer bin ich? Was ist mir wichtig? Und wie mache ich andern Menschen deutlich, worauf es mir im Leben ankommt.


Zu einem Arbeitseinsatz der besonderen Art traten Kirchenvorsteherinnen mit dem Küster und Pfr. Brack am Freitag, den 24. Oktober an. Der Saal des Corvinushauses sollte frisch gestrichen werden. Da ein Anstrich dringend nötig, aber im Haushaltsplan nicht unterzubringen war, griffen die Mitglieder des Kirchenvorstands selbst zum Pinsel.

Oder zum Backblech, damit in der Zeit, in der die Farbe nach dem ersten Anstrich trocknen mußte, für leckeren Apfelkuchen gesorgt war.

Allen Helfern gebührt ein herzlicher Dank für ihren Einsatz.


In einen fröhlichen Familiengottesdienst am 3. August mündete die diesjährige Kinderbibelwoche. Die gute Stimmung, die in  den vergangenen Tagen zwischen Kindern, jugendlichen Helfern und den Erwachsenen gewachsen war, übertrug sich scheinbar mühelos auf den Gottesdienst. Zur Geschichte von Daniel in der Löwengrube führten die KInder ein pantomimisches Rollenspiel auf. Ketchup und Gürkle hoben noch einmal hervor, was im Mittelpunkt der ganzen Aktivitäten rund um die Bibelwoche gestanden hatte: dass es das beste überhaupt ist, wenn ein Mensch Gott zum Freund hat.


Zum Endspiel waren´s an die 100 Zuschauer, die sich im Corvinushaus eingefunden hatten, um auf der Großbildleinwand gemeinsam das Fußballspiel zu sehen. Kontinuierlich waren bis dahin die Zuschauerzahlen von Spiel zu Spiel gewachsen. Und nur am Ergebnis lag es, dass die Stimmung schon wesentlich besser gewesen war als beim Endpiel.


Viele Menschen hatten sich auch in diesem Jahr auf den Weg gemacht, um am oekumenischen Himmelfahrtsgottesienst auf dem Burgberg teilzunehmen.
In seiner Predigt über die letzten Verse des Matthäusevangeliums (Tauf- und Missionsbefehl) machte Monsignore Steinert das Abschiednehmen zum Thema.

Und wer wollte, konnte schon auch eigene Gefühle und Gedanken über den bevorstehenden Abschied des katholischen Pfarrers von seiner Witzenhäuser Gemeinde und der oekumenischen Gemeinschaft in dieser Auslegung wiederfinden.Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde sorgte für die musikalische Begleitung des Gemeindegesangs und gab auch nach dem Gottesdienst noch eine Probe seines Könnens.


Mit der traditionellen Fahrradtour startete der neue Konfirmandenjahrgang am 29. April durch. Alle Elternsorgen bezüglich der Wetterverhältnisse erwiesen sich glücklicherweise als gegenstandslos, als die 29 Konfirmandinnen und Konfirmanden unter Begleitung von Pfrin. Plzack-Brack und Pfr. Brack vom Marktplatz über Ermschwerd und Blickershausen nach Ziegenhagen radelten. 

Im Luftkurort wartete an der Wassertretstelle das Ehepaar Iffert, die den Transport der Getränke und des von einigen Eltern gebackenen Kuchens übernommen hatten. Nach einer ausführlichen Rast führte der Weg über Stiedenrode  und Ermschwerd zurück nach Witzenhausen. Kleinere Pannen konnten die Jugendlichen unetrwegs selbst beheben, so dass die Gruppe wie verabredet kurz nach 18.00 Uhr wieder in Witzenhausen ankam. Ein gelungener Auftakt für ein hoffentlich interessantes Konfirmandenjahr.


Unter dieser Überschrift hatte das Oekumenische Kinderhaus St. Jakob zu einem Vortragsabend im Corvinushaus geladen. Dr. Eckhard Schiffer, der Leiter des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück am 22. April im Corvinushaus referierte vor interessierten Eltern, Großeltern und Erzieherinnen.  Zwei Stunden sprach er über die Zusammenhänge von Erfahrungsräumen, die sich im Spiel eröffnen, Lebensfreude, innerem und äußerem Halt und der Lernfähigkeit und Lernfreude von Kindern.    v.links n. rechts.:    Monsignore Pfr. Christof Steinert (Oekumenisches Kinderhaus St. Jakob),  Dr. Hans Joachim Vock (Rotary-Club Eschwege), Dr. Eckhard Schiffer (Quakenbrück) und Pfr. Frieder Brack (Oekumenisches Kinderhaus St. Jakob)


Am 15. März trafen sich ca 60 Kinder und 20 Erwachsene zum 1. Oekumenischen Kinderbibeltag in Witzenhausen. Mitarbeiterinnen der Kindergottesdienste der drei oekumenisch verbundenen Witzenhäuser Gemeinden und Erzieherinnen aus dem Oekumenischen Kinderhaus hatten diesen Tag gemeinsam vorbereitet. Ausgehend von der biblischen Geschichte, in der Jesus seine Jünger dazu aufruft, "Menschenfischer" zu werden, versuchten die jungen Teilnehmer, mit allen Sinnen zu begreifen, wie sich Kirche-sein  anfühlt. Dabei entstanden in kleinen Gruppen Bilder und Bastelarbeiten, die in der abschließenden Andacht in der Liebfrauenkirche den anderen präsentiert wurden.


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